
Abb. 1: Die altägyptische Gottheit Thot - Herr der Weisheit

Abb.2: Der Sphinx und die Große Pyramide, 21.3.1999, Autor
Alle alten Tempel und Pyramidenzentren haben ihre Sternenposition entlang
des Nils schon vor langer Zeit bezogen. „Im großen, wie im kleinen“, pflegte
Thot zu sagen. Es ist ja kein Geheimnis, dass Ägypten der Spiegel des Himmels,
der Spiegel des Jenseits ist. Nirgendwo sonst auf der Welt haben sich die
Menschen mehr mit dem Tod als mit dem Leben selbst beschäftigt. Was liegt
da näher, als nach Ägypten zu gehen, um mit seiner uralten Seele Kontakt aufzunehmen:
auf 49,6 Grad! Was hat es mit diesem besonderer Winkel auf
sich? Die höhere Mathematik und Weisheit des Thot ist wohlwissend schwer zu
ergründen, denn hier geht es um mehr: den Bauplan des Menschen, den Bauplan
seiner Seele. Dieser „kosmische Hyperlink" der Menschheit zu höheren
Schöpfungsebenen zeigt sich gerade in den auffälligsten Monumenten der Vorzeit,
die ein geheimnisvoller Plan verbindet. Die Materie spielt dabei tatsächlich
eine elementare Rolle. Diese Art der göttlichen Verbindung ist multidimensional
zu verstehen, so, wie alles mit einander verbunden und verwoben ist. C. G.
Jung nannte es das „kollektive Unbewusste“ und Rupert Sheldrake spricht von
morphogenetischen Feldern. Das Problem beginnt bereits damit, woher wir denn
überhaupt wissen, dass wir unsere eigenen Gedanken denken - und nicht die
von anderen? Das „Selbst-Bewusstsein" - sich seine Gedanken, Gefühle
oder sogar Handlungen als eigene bewusst zu machen - muss aus neuro-psychologischer
Sicht schon als eine besondere mentale Fähigkeit verstanden werden - auch
wenn sie uns noch so selbstverständlich erscheinen mag. Während Neurologen
und Philosophen diese Komplexität des menschlichen Geistes untersuchen und
hinterfragen, wird sie von Religionen in aller Welt schon seit langer Zeit
ge- und benutzt.
Unser Kontext, mit medialen
oder auch außerkörperlichen Erfahrungen umzugehen, entscheidet dabei genauso
über deren Einstufung, wie unser eigener, geistiger Gesundheitszustand. Aber
wie können wir den schon selbst beurteilen? Erlebnisse der „dritten oder vierten
Art" mögen uns von der Existenz höherer Dimensionen überzeugen oder uns
gänzlich verwirren. Sie gehen in jedem Fall an die Grenzen des menschlichen
Verstandes. Ich könnte hier eine Reihe eigener Erfahrungen ausführen, die
mich im Rahmen meines „Seelenplans" bis zu diesem Punkt begleitet und
geführt haben. Ab und zu werde ich auf die Erkenntnisse und Erlebnisse eingehen,
wie ich sie in meinem „Tagebuch" „DAS GEHEIMNIS DEINES LEBENS" aufgeschrieben
habe. Aber hier geht es um etwas anderes: einen eindeutigen, mathematisch-geometrischen
Nachweis, dass wir es wirklich mit einem allumfassenden, göttlichen Plan zu
tun haben. Und es gibt einen, der diese Verbindung von höchster Naturwissenschaft
und Spiritualität perfekt beherrscht: Thot.

Abb.3: „Pentagramm – Mensch – Pyramide“, 1999, Autor
Dass tatsächlich eine „Seelenarchitektur“ sowohl auf der geistigen als auch auf der materiellen Ebene existiert, mag nicht unbedingt überraschen. Der Mensch besitzt ja schließlich Seele, Geist und Körper und hat in fortgeschrittenen Kulturen schon immer Tempel gebaut, um einen Kontakt mit höheren Dimensionen aufzunehmen. Aber woher kam und kommt dieses Wissen um Gott und um die „Götter“, um den Bauplan und was ist die Absicht dieses Kontaktes? Hilfe und Beistand zu ersuchen, größere Weisheit zu erlangen, um letztendlich die Wahrheit zu erkennen: „Außerirdische sind unsere Schöpfer und um die Entwicklung der Menschheit“ bemüht? Das beste Mittel und Werkzeug, das man sich vorstellen kann, einen Seelenkontakt herzustellen, ist tatsächlich genauso konstruiert und beschaffen wie der Mensch und sein Bewusstsein selbst! Sokrates hat es auf den Punkt gebracht: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge!“. Und dass dieses Maß der „Goldene Schnitt“ ist (1/PHI bzw. PHI – 1 = 0,618...), wissen wir spätestens seit Leonardo da Vinci. In seiner berühmten Zeichnung der „göttlichen Proportionen“ des Menschen kommt diese geniale Erkenntnis zum Ausdruck.
Der Mensch ist ein Pentagramm mit fünf Körperenden und fünf Sinnen. Der „Durchmesser“ des Pentagramms beträgt dabei genau j (PHI = 1,618...), während seine Seitenlänge der Zahl 1 entspricht. Die Seitenlänge einer „Sternenzacke“ ist dann genau der „goldene Schnitt“ j - 1 bzw. der Quotient aus 1 und j (1/PHI = 0,618...).

Abb. 4: „Goldener Schnitt und Pentagramm“,1509/1999 – Leonardo da Vinci/Autor
Wen mag es da noch verwundern, dass gerade die ältesten heiligen Stätten nach dem göttlichen „Menschenmaß PHI“ erbaut worden sind. Kosmisch geistige Kräfte, die über eine besondere PHI-Architektur auf alle Ebenen des Menschen einwirken – und umgekehrt? Die Aufarbeitung des eigenen, angesammelten Seelenmülls - „Schicksal“ oder „Karma“ genannt - gehört übrigens auch dazu! Aber dazu später in Gizeh! Ich schlage vor, wir begeben uns vorher erst einmal auf den Mars. Dort soll es ja angeblich auch eine „Große Pyramide“ geben!

Abb. 5: „Mars Express“ – ESA Mars Mission 2003 –
http://www.ESA.de
Am 27. August 2003 nähert sich der Mars der Erde wie zuletzt vor 6000 Jahren: auf nur 56 Millionen Kilometer. Er wird dann für die nächsten Monate heller am Himmel erstrahlen als der hellste Stern, Sirius. Grund genug für die Weltraumbehörden, im Juni und Juli gleich drei Marsmissionen zu unternehmen. Die NASA schickt mit „Mars 2003 Rover I und II“ zwei Roboter auf den Weg, die europäische Weltraumbehörde ESA wird mit dem „Mars Express“ zum erstenmal den Mars erkunden und zudem die Landefähre „Beagle 2“ ins Rennen schicken.
Im Jahre 1976 waren es die Marssonden „Viking I und II“, um den Mars genauer zu erkunden. Während die Landefahrzeuge Bodenproben entnahmen und auf Lebensspuren untersuchten, fotografierten die Orbiter die Marsoberfläche mit insgesamt 300 000 Aufnahmen. Die anschließende Analyse der Laborergebnisse war trotz der sehr erfolgreichen Marsmission jedoch enttäuschend: keine Lebensspuren auf dem Mars! Und auch die 240 000 unanalysierten Aufnahmen wären im NASA-Archiv für immer vergessen worden, wenn Vincent DiPietro nicht ein Bild der Cydonia-Region vom 31.07.1976 – das Mars Viking Frame 35A72 - aufgefallen wäre. Das „Gesicht“ und die „Pyramidenstadt“ waren entdeckt [„Unusual Martian Surface-features“, Vincent DiPietro and Gregory Molenaar, 1982, Glenn Dale] und sorgen bis heute für Diskussionen um eine Marszivilisation, die vor langer Zeit existierte.

Abb. 6: Cydonia: Marsgesicht und D&M-Pyramide,
2002 - „Mars Odyssey 2001“, http://themis.la.asu.edu/zoom-20020413a.html
Mittlerweile liefern „Mars Global Surveyor“ (MGS)
und „Mars Odyssey 2001“ (http://mars.jpl.nasa.gov/odyssey/)
mit THEMIS (Thermal Emission Imaging System) Marsaufnahmen in wesentlich besserer
Auflösung, doch leider nicht immer zum Wohle der breiten Öffentlichkeit. Es
wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass die ursprüngliche Qualität der Cydonia-Aufnahmen
auf einen Bruchteil reduziert wurde [Magazin2000 plus berichtete über den
„Marsgesicht-Skandal“, 1998 6/7, Nr. 128/129].

Abb. 7: „Besser geht’s nicht?“ Das Marsgesicht von 1976 bis 2002 - http://www.xfacts.com
Von besonderer Bedeutung ist dabei die „D&M“-Pyramide
südlich des Marsgesichts – so benannt nach ihren Entdeckern DiPietro und Molenaar.
Die auffällige Geometrie dieser Pyramide wurde von dem amerikanischen Kartographieexperten
Erol Torun eingehend untersucht. Sein Ergebnis zeigt ein auffälliges, mathematisch-geometrisches
Beziehungsmodell mit einem besonderen Winkel von 49,6 Grad: „The D&M Pyramid
of Mars, 1996“, http://www.well.com/user/etorun/pyramid.html).
Dieser Winkel wäre – für sich gesehen – bedeutungslos, wenn sein Bogenmaß
e/p = 0,865... (e = Eulersche
Zahl 2,718...; PI = 3,14159...) nicht auch mehrfach in der Cydonia-Geometrie
auftauchen würde. Damit wird e/p die „Botschaft von Cydonia“.

Abb. 8: Cydonia: D&M-Pyramide auf 40,7 N 9,8 W - NASA/JPL/Arizona State University

Abb. 9: Geometrie
der D&M-Pyramide: F=49,6 Grad – Erol Torun: http://www.well.com/user/etorun/pyramid.html

Abb. 10: „Beziehungsmodell der D&M-Pyramide und Cydonias“ – Torun, Carlotto: „THE MARTIAN ENIGMAS“
Aber damit nicht genug: „Sir Norman Lokyer, Britanniens
großer Astronom des 19. Jahrhunderts, erstellte Berechnungen über Stonehenge
und leitete daraus den Azimut der besagten Flucht ab. Er ist, mit einer Genauigkeit
von weniger als 0,2 Bogensekunden, identisch mit dem so entscheidenden Winkel
auf Cydonia.“ [Richard C. Hoagland in „THE MONUMENTS OF MARS“, 1992].

Abb. 11: Stonehenge
& “die Botschaft von Cydonia” – Richard C. Hoagland: „THE MONUMENTS OF
MARS“
Stein-Pyramide auf dem Mars und Stein-Kreis in Stonehenge, die beide nach einem so besonderen Winkel von 49,6o bzw. seinem Bogenmaß e/p = 0,865 ausgerichtet sind. Vielleicht ja eine zufällige Übereinstimmung, man findet ja schließlich immer irgendetwas, das zusammenpasst. Aber was ist, wenn diese „Botschaft von Cydonia“ auch in einem so außergewöhnlichen Architekturplan wie Gizeh darauf wartet, entdeckt zu werden. Also auf nach Ägypten!

Abb.
12: Weltexklusiv: „Der Taltempel auf Cydoniaposition e/p“
– Autor, Fibonacci-Diagramm von McCullum
Die Fibonacci-Spirale entsteht geometrisch aus der Reihe xn = xn-2 + xn-1, das Ergebnis einer Zahl der Reihe entsteht also jeweils aus der Summe der beiden vorhergehende Zahlen, der sogenannten Fibonacci-Reihe: 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, ... . Der Quotient zweier aufeinanderfolgenden Zahlen der Reihe - xn-2/xn-1 – nähert sich dem „Goldenen Schnitt“ 1/j (1/PHI = 0,618...) bzw. mit dem Kehrwert xn-1/xn-2 = j (PHI = 1,618...). Wie wir dem Diagramm entnehmen können, sind die Positionen der drei Pyramiden nach dem „goldenen Schnitt“ ausgerichtet, wobei der Granittempel (Taltempel des „Chephren“) die „Cydonia-Position“ e/p einnimmt, und dies ist, wie wir sehen werden, alles andere als ein weiterer Zufall. Der ersten Gizeh-Fibonacci-Graphik können wir bereits entnehmen, dass es für Gizeh einen einzigen Gesamtbauplan gegeben hat. Warum sollte ein Pharao wie Cheops für sein Grabmal die anderen, nicht vorhandenen Pyramiden in einer Fibonacci-Spirale mit einbeziehen? Hat er ja auch nicht! Tatsächlich war es ja Thot, der allwissende Architekt und Meister von Gizeh! Und wo PHI ist, kann das Pentagramm nicht weit entfernt sein. Also schauen wir uns das Plateau, seine Pyramiden und Tempel doch etwas näher an!

Abb.13: Weltexklusiv: „Das Gizeh-Pentagramm und der Cydonia-Schlüssel e/p“
– Autor
Wenn wir nun berücksichtigen, dass auch die Große Pyramide von Gizeh dem „Goldenen Schnitt“ entspricht, so erhalten wir hierdurch einen weiteren Schlüssel zum Gizeh-Architekturplan. Aus den Abmessungen und den Positionen der drei Pyramiden entsteht zwingend das „Gizeh-Pentagramm“ der Basislänge = 1, wobei dem Sphinx und dem Granittempel (im rechten, östlichen Bildteil) eine besondere Rolle zukommt. Von der südlichen Basis der Großen Pyramide („Cheops“-Pyramide im Norden) als auch von der südlichen Basis der Isis-Pyramide („Mykerinos“-Pyramide im Süden) ausgehend zeigt das gleiche Längenmaß e/p (=0,865) auf den Sphinx und auf den Taltempel (Granittempel). Der Quotient e/p ist hierbei der „Cydonia-Schlüssel“, der die beiden Zugänge zur „Halle der Aufzeichnungen“ markiert: unterhalb der linken Vorderpfote des Sphinx und unterhalb des Granittempels! Zusätzlich zeigt der „Cydonia-Winkel“ von 49,6o (Bogenmaß = e/p) vom südwestlichen Basispunkt des Gizeh-Pentagramms zur linken Vorderpfote des Sphinx, die ja auch den offiziellen Zugang darstellt.
„Der offizielle, unterirdische Weg beginnt bei dem
Einstieg der linken Vorderpfote des Sphinx in einem Bogen über die rechte
Vorderpfote. Dieser Zugang führt jedoch nicht direkt zu der Halle, sondern
zu der Verbindungskammer unterhalb des Granittempels. Der Zugang am Sphinx
ist teilweise verschüttet und blockiert, so dass die Halle der Aufzeichnungen
tatsächlich am einfachsten direkt vom Granittempel aus zu erreichen ist.“ [„DAS GEHEIMNIS DEINES LEBENS
– Ende und Anfang – DER ZUGANG ZUR HALLE“, 2001, Autor]
Thot selbst ist
es ja gewesen, der mir nach seinem Fingerzeig auf den Orionnebel noch weitere
Details zur „Halle der Aufzeichnungen“ genannt hat:
„Der Eingang befindet
sich unterhalb der rechten Vorderpfote des Sphinx. Von vorne gesehen! Also
eigentlich seine linke. ...“ [„DAS GEHEIMNIS DEINES LEBENS – Einssein 10 –
DIE GÖTTER KEHREN ZURÜCK“, 2000, Autor].
Die Pentagramm-Größe j und der Pentagramm-Kreisradius e/p sind die bestimmenden Maßeinheiten des umfassenden Architekturplans von Gizeh, der seinerseits mit dem „Bauplan“ des Menschen in seinen „göttlichen Proportionen“ übereinstimmt. Wir erinnern uns: auch der Mensch ist ein Pentagramm mit seinen fünf Körperenden (Hände, Füße und Kopf) und seinen fünf Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken). Noch deutlicher werden die Zusammenhänge von j und e/p in folgendem Diagramm.

Abb.14: Weltexklusiv:
„Das Gizeh-j-Pentagramm und der Seelenkreis
e/p“ – Autor
1.
Die alles bestimmende
Maßeinheit von Gizeh ist j (PHI).
2.
Diese Maßeinheit
in Form des „Goldenen Schnitts“ (j - 1) entspricht der Basislänge
der Großen Pyramide. Die Große Pyramide selbst ist ja von Thot in den j-Proportionen erbaut worden. Bei einer halben
Basislänge = 1 ist die Höhe der Seitenfläche genau = j.
Abb.15: „Bekannte j-Proportionen
der Großen Pyramide“
3.
Aus den Pyramidenabmessungen,
deren Positionen und Relationen untereinander als auch im besonderen zum Taltempel
(Granittempel) erhalten wir das Gizeh-Pentagramm der Basislänge 1.
4.
Der aus dem Pentagramm
entstehende Kreisbogen hat den Radius e/p.
5.
Der „Weg der Götter“
vom Taltempel hinauf zur mittleren Osiris-Pyramide (Pyramide des „Chephren“)
über den Vortempel bis hin zur Pyramidenbasis verlängert entspricht dem Kreisdurchmesser
2 e/p.
6.
Das Verhältnis vom
Umfang der Großen Pyramide (Pyramide des „Cheops“) zu ihrer Höhe bis zu ihrer
ursprünglichen Spitze entspricht dem des Kreisumfanges zu seinem Radius =
2 p. Die „Quadratur des Kreises“
wiederum ist im Umkehrschluss auch der „Goldene Schnitt“ und dessen Maßeinheit
j.
7.
So wie die Große
Pyramide einen „quadrierten“ Kreis mit fünf Eckpunkten (4 Basisecken + Spitze)
definiert, so bestimmt auch das Pentagramm einen Kreis mit fünf Eckpunkten.
Vom Kreiszentrum aus beschreibt jeder Pentagramm-Eckpunkt einen Winkel von
72 Grad. In der ägyptischen Mythologie sind es die 72 Gefolgsleute des Seth,
mit denen er seinen Bruder Osiris überlistet hat.
8.
Die kürzeste Entfernung
zwischen der mittleren Osiris-Pyramide (Pyramide des „Chephren“) und ihrem
Taltempel (Granittempel) beträgt genau j. Durchläuft man den Weg über den Kreismittelpunkt,
entspricht die Länge genau dem doppelten Kreisradius 2 e/p. Dies wiederum ist auch die Länge der dritten und tatsächlich begehbaren
Verbindung zwischen dem Taltempel und der Pyramide: Der „Weg der Götter“ durchmisst
den exakten Kreisdurchmesser 2 e/p. Auf der Hälfte des Aufweges = e/p wird der nordzeigende Kreisradius
e/p erreicht und gleichzeitig
im Schnittpunkt halbiert.
9.
Der Abstand der südlichen
Basiskante der Großen Pyramide (Pyramide des „Cheops“) zur linken Vorderpfote
des Sphinx beträgt e/p. Mit dem Bogenmaß e/p erhalten wir einen Winkel von
49,6o, der von der linken Vorderpfote genau zum südwestlichen
Pentagrammeckpunkt führt. Dieser Eckpunkt liegt genau auf der südlichen Basislinie
der Isis-Pyramide (Pyramide des „Mykerinos“). Der Abstand von dieser Basislinie
zum Taltempel (Granittempel) beträgt genau e/p.
10.
Der Gesamtplan von
Gizeh zeigt die „Cydonia-Position“ des Taltempels in der Fibonacci-Spirale
an: genau e/p.

Abb.16: „Auge des Horus“ - Blick vom Taltempel auf Sphinx und Große Pyramide,
22.09.2000, Autor
Wer am Schlüsselpunkt von Cydonia (e/p) steht – direkt im Sternentor des Taltempels zum Aufweg der Götter -
und über den Kopf des Sphinx hinweg zur Großen Pyramide hinüber schaut, der
weiß, was mit der Pyramidenspitze geschehen ist! Thots Große Pyramide wird
schließlich auch „das Auge des Horus“ genannt, und die altägyptische Geschichte
berichtet davon, dass Thot den 64. Teil des Horusauges einbehalten hat. Es
ist die „Halle der Aufzeichnungen“, verborgen im Wüstensand!
Stellen Sie sich doch einmal vor, wir befinden uns
gerade im Taltempel, dem Granittempel von Gizeh und gehen gemeinsam zum "Sternentor"
- dem Ausgangstor des Tempels - über die Rampe hinauf zum "Weg der Götter".
Doch halt! Bevor wir hinaufgehen: ist Ihnen dabei etwas aufgefallen?

Abb. 17: Der Granittempel von Gizeh - „TEMPLE OF LOVE", 2000, Autor
Die besondere Wegführung ist mit ihrem spezifischen Winkel doch in den Granittempel eingebaut. Wo gibt es das sonst? Aber der Sphinx, wie er sich jetzt auf der rechten Hand über alle Zeiten erhaben aus dem Plateau erhebt, erwartet uns bereits. Und natürlich die drei Pyramiden! Der "Weg der Götter" führt uns geradewegs hinauf zur mittleren Osiris-Pyramide. Und mit dem ersten Schritt aus dem Sternentor des Granittempels befinden wir uns im Seelenkreis der Menschheit. Dies ist ein ganz besonderer Moment und Thot hat ihn für uns in seinem Tagebuch zu unserer Zeremonie festgehalten:
"Jetzt spüre ich auch wieder, alles richtig
zu machen. Die Schatten berühren sich. Isis gibt mir das Zeichen. Tuhut, der
Berichtschreiber der Toten macht sich auf den Weg, um als Bittsteller für
alle, seinen eigenen Bericht und den von Ra, dem letzten Gericht vorzulegen.
Das wird die schwierigste Verhandlung aller Zeiten.
Ich gehe den Säulengang entlang in Richtung Ausgang zum Sphinx. Dort verweile ich einen Moment. So als wenn ich darauf warte, dass die Türe, die dort vor langer Zeit war, geöffnet wird. Dann gehe ich den Gang hinauf, bis zu der Stelle, wo links und rechts des Ganges zwei Erker in der Wand sind. Wieder eine kurze Pause. Als wenn zwei Personen zu uns stoßen und uns begleiten werden. Weiter den Weg der Götter bis zu der Stelle, wo ein Torbogen gewesen sein muss. Auch hier eine kurze Pause.
Dann endgültig den Weg der Götter hinauf, den Blick
auf die mittlere Pyramide gerichtet. Mir wird klar, dass in der mittleren
Pyramide nie ein Grab gefunden wurde, weil dort das Gericht abgehalten wird.
Dort finden sich Isis, Osiris und Nephthys ein. Wir gehen den Weg bis zu der
Stelle, wo er nicht weiter ausgebaut ist. Dort bleiben wir wieder einen Moment
stehen und ich übergebe den Bericht unserer Herzen. Die ganze Zeit geführt
von Isis." ["DAS GEHEIMNIS DEINES LEBENS - Maat 11 - UNSER
VIERTER UND ENTSCHEIDENDER TAG - Freitag, der 22.09.2000", 2000, TH]
Mit dem „Seelenkreisradius e/p" durchschreiten wir die halbe Strecke
des „Weges der Götter". Im Umkehrschluss muss sich dann eigentlich an
diesem Punkt das Zentrum des Pentagrammkreises bzw. des Pentagrammsterns mit
dem Radius e/p
befinden, wobei die Nordachse des Sterns diesmal
am „Weg der Götter" auszurichten ist. Wir verschieben und drehen also
das entdeckte Gizeh-Pentagramm bzw. den fünfgezackten Stern im exakten j-Maß, bis sein Mittelpunkt
und seine Orientierung mit dem des „Weges der Götter" genau übereinstimmt.
Schauen wir uns doch gemeinsam an, was dann passiert:

Abb.18: Weltexklusiv: „Das Gizeh-j-Pentagramm
und der Seelenwinkel 49,6“ –Autor
Der Stern ist in einem Winkel von genau 49,6o
eingerastet! Jetzt können wir tatsächlich auf dem „Weg der Götter" die
Göttlichkeit des Menschen in ihrem vollen Umfang durchqueren, wobei wir das
Ursprungspentagramm hierfür nach dem „Weg der Götter" ausgerichtet haben.
Der Bauchnabel - das Sternenzentrum - liegt auf dem halben Weg, wobei aus
dem ursprünglichen Pentagrammwinkel von 72 Grad (126 Grad von der Nordachse
aus gemessen) exakt 49,6o geworden sind! Hieraus erklärt sich also der besondere
Winkel des Aufwegs vom Taltempel (Granittempel) zur mittleren Osiris-Pyramide
- dem „Weg der Götter" - auf ein Zehntelgrad genau: 103,6 Grad! Was ist
bei der Drehung geschehen?

Abb.19: Weltexklusiv: „Das
Gizeh-j-Pentagramm und
der Weg der Götter“ – Autor
Um das Gizeh-Pentagramm nach dem „Aufweg der Götter"
korrekt auszurichten, müssen wir es in Richtung der mittleren Pyramide drehen,
also westlich dem Uhrzeigersinn entgegengesetzt um 76,4 Grad (180 - 103,6
= 76,4). So wird aus dem Pentagrammwinkel von 126 Grad ein „Cydonia"-Winkel
von 49,6o (126 - 76,4 = 49,6)!
Zur Gegenprüfung: aus dem Radius e/p des Seelenkreises entsteht mit seinem Bogenmaß
tatsächlich der Seelenwinkel 49,6o
und gleichermaßen auch durch die Pentagrammdrehung gemäß des „Weges der Götter"!
Radius und Bogenmaß des Seelenkreises e/p bestätigen sich somit gegenseitig und manifestieren
sich in dem besonderen Winkel des „Weges der Götter" von 103,6 Grad und
in seiner Gesamtlänge von 2 e/p.
Und das über einen Pentagrammstern, dessen „Goldener Schnitt" 1/j genau der Basislänge
der Großen Pyramide entspricht und sowohl von den drei Pyramiden als auch
vom Taltempel vollends eingerahmt wird! Es ist sicherlich alles andere als
ein Zufall, dass durch die Verschiebung und Drehung des Pentagramms anhand
des „Weges der Götter" die nördlichen und westlichen Pentagrammeckpunkte
die Basiskanten der beiden großen Pyramiden exakt treffen, während der Pentagrammkreis
mit seinem Radius e/p
durch die nördliche Basislinie der kleinen Isis-Pyramide begrenzt wird. Wir
erinnern uns: bei der Ausgangsposition des Pentagramms war es noch die südliche
Basislinie, die gleichzeitig die Basis des Pentagramms darstellte.
Noch einmal in Kürze: Die Positionen und Abmessungen
aller drei Pyramiden führen uns zu einem Gizeh-Pentagramm, das nach dem „Weg
der Götter" auszurichten ist, so dass der Seelenkreisdurchmesser 2 e/p der exakten Wegstrecke zwischen Taltempel und
Osiris-Pyramide entspricht und ein Seelenwinkel von 49,6o
durch die Ausrichtung nach dem Winkel des „Weges der Götter" entsteht.
Dieser Winkel von 49,6o errechnet sich jedoch auch exakt als Bogenmaß
des Seelenradius selbst von genau e/p.
Mit anderen Worten: Die Bedeutung und Funktion des
„Weges der Götter" - der Aufweg vom Taltempel (Granittempel) zur Osiris-Pyramide
(Pyramide des „Chephren") - ist anhand seines besonderen Winkels und
seiner Länge mathematisch und geometrisch einzigartig bewiesen: es ist der
Seelenweg der Menschheit, so, wie ich mich an ihn am 15.5.2001 - also vor
zwei Jahren - erinnert habe:
„Gizeh – Ro Setau – ist dieser Ort, wo Himmel und Erde Eins sind und
es ist unsere Wahrhaftigkeit, denn wir sind es ja: Ra und Thot, die Erbauer.
Gizeh ist seit Tausenden von Jahren dieser Spiegel des Himmels, der Spiegel
des Jenseits, der Spiegel der menschlichen Seele auf Erden. Der Tempel unserer
Seelen-Zeremonien war immer der Tempel der Liebe, erbaut aus Rosengranit.
So nahm zum Abschluss unserer Zeremonie die Seele ihren Weg vom „Tempel der
Liebe“ zum „Tempel der Auferstehung“ – auf dem „Weg der Götter“ hinauf zur
Osiris-Pyramide, so, wie Osiris der Gott des Jenseits, der Auferstehung ist
und so, wie seine Gemahlin Isis die Göttin der Liebe ist. ...“ [„DAS
GEHEIMNIS DEINES LEBENS – Ende und Anfang – RO SETAU“, 2001, Autor].
Damit ist auch der
Architekturplan von Gizeh und seine Bedeutung für die Menschheit umfassend
entschlüsselt: der Spiegel des Himmels, der Spiegel des Jenseits, der Spiegel
der menschlichen Seele auf Erden – Gizeh ist die „Waage der Welt“! Wer das
Paradies erreichen will, muss den Weg dorthin kennen, zumindest erahnen und
auch bereit sein, ihn zu gehen. "Gehe deinen eigenen Weg!" könnte
mit der Öffnung des Sternentors, mit der "Halle des Wissens" einen
wahrhaftigen Sinn erhalten und ein weiterer bedeutsamer Bewusstseinssprung
in der Aufklärung und Weiterentwicklung der gesamten Menschheit sein. "Wenn
ich weiß, woher ich komme, dann weiß ich auch, wer ich bin und wohin ich wirklich
gehen will!". Oder um es frei nach Tolkien in "Der Herr der Ringe"
zu sagen: Ein einziger Mensch allein genügt, um die ganze Welt zu verändern!
Der geometrische Zusammenhang zwischen dem Gizeh-Plateau in Ägypten, dem Steinkreis in Stonehenge und der Cydonia-Region auf dem Mars zeigt mit e/p und 49,6o einen Bauplan, der allumfassend ist wie die menschliche Seele selbst.
"Ro Setau und der Tempel der Liebe, Ägypten, das Zentrum der Welt. Das Zentrum des Menschen ist sein Herz. So ist Ro Setau das Herz der Menschheit, der Ort, wo Himmel und Erde Eins sind. Der Spiegel der menschlichen Seele auf Erden. Hier schließt sich der Kreis: schaue Deine Seele und Du verstehst das Geheimnis Deines Lebens." ["DAS GEHEIMNIS DEINES LEBENS – ZU DIESEM BUCH“].